Elisabeth Klinik Olsberg – Erweiterung OP & Aufnahme

Projektname : Erweiterung OP und zentrale Aufnahme
Bauherr : Elisabeth Klinik Olsberg
Heinrich-Sommer-Straße 4
59930 Olsberg
Bauzeit : Ende 2012 bis Ende 2013
Architekt : Homann Architekten
ELT-Planung : Dipl.-Ing. Rohleder
HLS-Planung : Ingenieurbüro Becker+Henze
Tragwerksplanung : Ingenieurbüro Großkatthöfer
Bauphysik : Ingenieurbüro Großkatthöfer
Leistungsphasen:123456789

Die Elisabeth-Klinik gGmbH in Olsberg hat sich für einen weiteren Anbau des Bestandbaus entschieden. Hierbei wird der Bestand in nordwestlicher Richtung um ca. 11 m, durch einen Anbau, verlängert. Es entsteht eine Erweiterung der OP- Abteilung mit einer neuen zentralen Aufnahme, OP-Raum mit Ein-/ Ausleitung, Laboreinrichtung sowie Büroarbeitsplätze, Personalräume und ein Archiv.

Die Lochfassade, sowie die Patina der Wand und ihrer farblichen Darstellung, wurde auch hier vom Bestand in der neuen Kubatur übertragen. Es wurde sich hier für ein Flachdach entschieden, da der Platz für die neue Technikzentrale benötigt wird. An der Kontaktfläche zum Bestandsbau wird der neue Baukörper über zwei Nebeneingänge Erschlossen. Über die Ausbildung von Fugen jeweils an den Kontaktflächen zum Bestand, einmal im Bestand durch das Treppenhaus und zum anderen über die Bildung einer Nische im Neubau auf der gegenüberliegenden Seite, setzt sich die neue Kubatur bewusst ab. Teilweise wurde auch im Bestand eingegriffen, um den neuen Raumkonzept Folge zu leisten. Hierbei war es besonders wichtig einen nahtlosen Übergang zum neuen Operationssaal zu erhalten, sodass die terminlich ausgelasteten Operationsräume durch die Sanierungs-/ Neubaumaßnahmen nicht behindert werden. Darum wurden teilweise temporär Schallschutz- und Hygienewände installiert, um den laufenden Betrieb nicht sonderlich zu stören. Weitere wichtige Punkte sind die Versorgung der Krankenhaustechnik mit Notstrom-Energie und die Grundversorgung der Haustechnikleitungen (Wasser/Gasse). Dabei musste zum Beispiel bei der Versetzung des Notstromaggregats auf ein weiteres Notstromaggregat zurückgegriffen werden. Um die unschönen Eigenschaften des ersichtlichen „Containers“ zu kaschieren, wird der Notstrom-Container mit einem Wald- und Wiesenmuster aus Stahl verkleidet und in Grüntönen farblich an der Umgebung angepasst.

Bei der Einrichtung der Medizintechnik des Anbaus wurde auf modernster Ausstattung geachtet. Es sind „S-Cape“ medizinische Bildschirme und, um den hohen Maß an hygienischen Standards im Operationssaal Folge zu leisten, sind von HT Labortechnik Wände aus Faserzement und HPL-Beschichtung, verbaut worden. Außerdem kann nun der neue Operationssaal vollverdunkelt werden.