Klinikum Chemnitz – Sanierung und funktionale Umstrukturierung

Projektname : Klinikum Chemnitz – Sanierung und funktionale Umstrukturierung
Bauherr : Klinikum Chemnitz gGmbH
Flemmingstrasse 2
09116 Chemnitz
Bauzeit : 2016 - 2018
Architekt : HOMANN ARCHITEKTEN
Leistungsphasen:123456789

Kurzbeschreibung
Das Klinikum Chemnitz gGmbH ist mit ca. 1740 Betten das größte kommunale Krankenhaus in Ostdeutschland. In den vier Standorten in Chemnitz und Schneeberg ist neben der Erwachsenenmedizin die Kinder- und Jugendmedizin ein großer Fachbereich des Klinikums.

Neubau
Geplant ist ein Erweiterungsneubau an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizinam Standort Flemmingstr. 4.

Umbaumaßnahmen
Ziel der Umbaumaßnahmen ist es, durch eine Vielzahl an Erneuerungen, Sanierungsmaßnahmen wie auch Umstrukturierungen weiterhin einen modernen Krankenhausbetrieb zu ermöglichen. Dabei werden notwendige technische Anforderungen berücksichtigt und integriert. Zu beachten ist, dass das historische im Jahre 1914 errichtete und zugleich denkmalgeschützte Gebäude in seiner Grundstruktur wie auch die Fassade zu erhalten bleibt.
Der gesamte Umfang aller Baumaßnahmen im Haus A werden in drei Teilprojekte unterteilt. Teilprojekt 2, Teilprojekt 3 und Teilprojekt 5 beschäftigen sich jeweils mit verschiedenen Themen und werden teilweise Zeitgleich fertig gestellt.

Lage und Beschaffenheit des Baukörpers
Im südwestlichen Bereich des Plangebietes befindet sich das denkmalgeschützte Bestandsgebäude Haus A. Dieses wird im Norden durch das Haus C, sowie im Nordosten durch den Neubau von Haus G eingegrenzt. Im Osten befindet sich der gemeinsam genutzte Haupteingangsbereich, der das Haus A und Haus B miteinander verbindet. Auch Haus C und Haus G sind über Verbindungsbauten mit Haus A vereinigt.

Im Westen wie auch im Osten wird das Haus A über einer Stichstraße, kommend von der öffentlichen Verkehrsfläche „Flemmingstraße“, erschlossen. Der Baukörper hat fünf Obergeschosse, wobei die letzten zwei Obergeschosse Dachgeschosse sind. Die Traufhöhe beträgt ca. 15 m, gemessen von Oberkante Fertigboden des Erdgeschosses. Des weiteren teilt sich das Haus A in drei Gebäudeflügeln auf, die im Süden über einen gemeinsam genutzten Trakt verbunden sind. Die maximalen Abmessungen des Gebäudes sind in Nord-Süd-Richtung ca. 57 m und in Ost-West-Richtung ca. 88 m.

Der denkmalgeschützte Baukörper wurde in Massivbauweise errichtet. In der Lochfassade befinden sich klassische Holzrahmenfenster, wobei teilweise einzelne Etagen durch Stuckarbeiten optisch getrennt werden. Das mit roten Biberschwanzziegeln eingekleidete Mansardenwalmdach wurde konstruktiv in klassischer Holzbauweise ausgeführt. Jegliche Gauben und Dachdurchstöße sind mit Kupferbahnen eingekleidet.