Meinerzhagener Baugesellschaft – Wohnen am Hang

Projektname : Wettbewerb Wohnungsbau - Wohnen am Hang
Bauherr : Meinerzhagener Baugesellschaft mbH
Volmestraße 4
58540 Meinerzhagen
Architekt : HOMANN ARCHITEKTEN

Aufgabenstellung
Für die Meinerzhagener Baugesellschaft mbH soll ein Konzept für eine Wohnungsanlage mit 60 Wohneinheiten innerhalb eines Architekturwettbewerbs erstellt werden. Die Aufteilung der Wohnungsanlage soll einen Vermietungsanteil von 70 % und Eigentumsanteil von 30% aufweisen. Für den Entwurf war keine feste Zielgruppe vorgesehen, jedoch sollte es generationsübergreifend, mit barrierearmen Wohneinheiten sein. Die Wohnungstypen sollten zwischen 60 – 100m² variieren. Es gibt keine Vorgaben in Bezug auf Geschossigkeit, Ausnutzung, etc. da der Bebauungsplan auf das Konzept angepasst wird und ein vorhabenenbezogener Bebauungsplan erstellt wird.

Konzept
Das Grundstück am Siepener Weg hat insgesamt eine schwierige Topographie. Das dreieckig geschnittene Grundstück hat einen Höhenunterschied von Süd nach Nord von ca. 12m. Im Verlauf des Entwurfes wurde diese Problematik eher als Chance gesehen und die Gebäudekubaturen nutzen die Hanglage optimal aus. Die Einfahrten der Tiefgaragen und Ein-/ Ausgänge in die Gebäude sind spielerisch in den Hang integriert.
Insgesamt stellen sich 6 einzelne Punkthäuser mit jeweils einer Außenabmessung von 16x16m auf dem Grundstück auf. Sowohl die Gebäudestellung als auch die Ausbildung der einzelnen Terassen orientiert sich hierbei  an der Topographie und der Umgebung.
Im Bereich der Kreuzungs/ Kreisverkehr wird dabei der Eingang zur neuen Wohnanlage am Hang markiert. Hier sollen sowohl die Bewohner als Besucher verweilen und sich Wohl fühlen.

Die Wohnungen sind alle direkt aus der Tiefgarage und dem Eingangsbereich über einen Aufzug zu erreichen. Großen bodentiefe Fenster bzw. französische Balkone stellen den Bezug zwischen der grünen Umgebung und dem Innenraum her. Die klar strukturieren Sichtachsen erlauben es jedem Bewohner ins Grüne zu schauen und die Blicke schweifen zu lassen.

Das Thema der Stapelung und Terrassierung spiegelt sich dabei nicht nur in der Gestaltung der Außenanlage wieder, sondern auch in der Fassadengestaltung der einzelnen Baukörper.