Firma Rembe – Sanierungskonzept Verwaltungsgebäude

Projektname : Firma Rembe - Sanierungskonzept - Fassadengestaltung / Büroausbau nach ASR
Bauherr : Rembe GmbH Safety + Control
Gallbergweg 21
59929 Brilon
Architekt : HOMANN ARCHITEKTEN
Tragwerksplanung : HOMANN ARCHITEKTEN
Bauphysik : HOMANN ARCHITEKTEN

Aufgabenstellung

Für den Büroturm der Firma Rembe wurde ein Sanierungskonzept erstellt. Die Ziele waren möglichst viel Arbeitsplätze zu schaffen bei einer hohen Wirtschaftlichkeit. Bei den Arbeitsplätzen ist auf die Einhaltung der einschlägigen Normen und Richtlinien zu achten. Da der Büroturm über ein Erschließungsblock mit dem Haupteingang verschmolzen ist und hier regelmäßiger, auch internationaler, Besucherverkehr stattfindet, sollte zum einen die architektonische Ästhetik unterstrichen und zum anderen die Firmenphilosophie in der Architektur sichtbar werden.

Analyse

In der vorhandenen Gebäudekubatur sind mehrere Entwicklungsstufen sichtbar. Ganz nach dem Motto: „form follows function“ wurden vermutlich nach Bedarf Räumlichkeiten ergänzt. Bei der Fassadenstruktur, der verschiedenen Gebäudeteile, werden liegende und stehende Elemente in diversen Größen verwendet. Zum Teil sind diese gerade wie auch gebogen. Bei der Verglasung sind Fensterbänder, Lochfassaden wie auch Ganzglasfassaden vorhanden. Aktuell ist keine einheitliche Formsprache und kein einheitliches Fassadenbild zu erkennen. Im Bestandsgrundriss der Büroeinheiten ist keine klare Ordnung und Struktur ersichtlich. Nach den neusten Normen und Richtlinien sind zu viele Arbeitsplätze auf zu wenig Raum vorhanden, die Teils innenliegend und schlecht belichtete sind. Es fehlen Kommunikationsbereiche wie geschlossene Besprechungsräume.

Konzept

Derzeit beherrschen unterschiedlichste Fassadenvarianten das Erscheinungsbild des Firmengebäudes. Um ein Einheitliches Fassadenbild und somit ein Einheitliches Erscheinungsbild zu schaffen, schmiegt sich der „Mantel“, Formprodukt über Iteration des Entwurfsprozesses, um die Kubatur. Eine wirtschaftliche Umsetzung kann mittels eines einfachen gelochten Trapezprofils erfolgen. Zudem werden Flächen für weitere Arbeitsplätze und Eingangsbereiche sowie Technikum geschaffen.

Die einheitliche Ausrichtung der Gebäude wird eingezäunt von angrenzenden Straßen. Eine strikte Trennung von LKW und PKW muss erzielt werden. Der „Mantel“ schmiegt sich dabei an die Straßenachsen an und fasst den Raum zwischen Straße und Gebäude. Eine optimale Ausnutzung des Grundstücks wird erzielt.

Um eine einfache Orientierung für alle Mitarbeiter und Besucher zu gewährleisten, ist eine klare Gebäudestruktur notwendig. Dies gilt sowohl für die Fassade, die Grundrisse als auch für die Büros. Insgesamt wird durch die klare Struktur die äußerste Wirtschaftlichkeit erreicht. Beim entwickeln der Arbeitsplätze wurden alle erforderlichen Normen und Richtlinien eingehalten (ASR, TA Lärm, BImSchG, etc).